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Bedeutendster Gegenstand der Sammlung ist das sogenannte Rupertuskreuz, das um die Mitte des 8. Jahrhunderts hergestellt wurde. Es nimmt nicht nur in der Salzburger, sondern auch in der europäischen Kunstgeschichte eine herausragende Stellung ein.
Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde das Kreuz von Virgil für die Einweihung des ersten Salzburger Domes von England oder Irland nach Salzburg gebracht.
Ein Beweis dafür, dass das Kreuz von frühester Zeit an als Kultgegenstand in Bischofshofen in Verwendung war, ist der Umstand, dass bei der letzten Kirchengrabung das fehlende Teil des vergoldeten Kupferbleches im Bauschutt gefunden wurde.
Daneben zählen ein Münzfund vom Buchberg aus der Zeit um 1250 und ein Fund aus der Mitte des 14. Jahrhunderts zu den Schätzen der Sammlung. Die Mitteltafel des geschnitzten gotischen Flügelaltars der St. Georgskapelle und eine Ablasstafel von Konrad Laib bilden einen Höhepunkt unter den Altarbildern.
Zudem können wir mehrere Monstranzen und Kelche aus dem Kirchenschatz der Chiemseer Bischöfe im Kastenhof zeigen.
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